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In Deutschland leben etwa 2,5 Millionen Menschen türkischer Herkunft, viele in der zweiten oder dritten Generation. Cem Özdemir ist einer von ihnen. Doch viele Jugendliche kennen die Türkei kaum. Für Cem Özdemir heißt, die Türkei zu verstehen, auch die Deutsch-Türken zu verstehen, daher stellt er kritische Fragen und spürt den bohrenden Fragen der türkischen und deutschen Jugendliche nach. Er erzählt von dem Land, aus dem seine Eltern kommen, von einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft, von historischen und politischen Ereignissen und ergänzt das Buch mit vielen persönlichen Geschichten. Cem Özdemir erklärt politische Zusammenhänge und thematisiert aktuelle Diskussionen wie den EU-Beitritt der Türkei oder die Kopftuch-Debatte. Er lädt dazu ein, die Türkei, und die Deutsch-Türken, mit den Augen der anderen zu betrachten. Cem Özdemir schlägt einen Bogen von der Lebenssituation der Deutsch-Türken über die Geschichte der Türkei, ihre politischen Bestrebungen, die Religionsvielfalt, das Verhältnis von Frauen und Männern bis hin zum vielfältigen kulturellen Leben auf dem Land und in den Städten - und bietet dem Leser ein höchst komplexes Bild einer faszinierenden Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne.
Über dreißig Erzählungen von namhaften Autorinnen und Autoren aller Generationen führen vom Mittelmeer bis in die Berge Ostanatoliens. Ein literarischer Reisebegleiter durch die Vielfalt von Völkerschaften, Lebensformen und Landschaften. Ein alter Mann kehrt in seine Heimat zurück, weil er das Leben der Nomaden wieder spüren möchte. Eine Frau verdammt ihren Mann, als der mit ihren Ersparnissen durchbrennt. Ein Dichter betritt das Fotostudio, Müllkippen geben ihre Geheimnisse preis. Auf Küsten mit mediterranem Zauber, wo aberwitzige Wellen aus Flaschen ausbrechen und eine Stadt überfluten, folgen raue Landstriche im Osten des Landes, wo Schneemassen einen Träger und einen Tierarzt unter sich begraben. Menschen erzählen von der Liebe und ihrer Sehnsucht nach der Familie, nach einem besseren Leben. Die Geschichten sind so gegensätzlich und vielfältig wie dieses Land selbst. In einer literarischen Rundreise führen uns Autoren von der schillernden Metropole Istanbul in die Welt der ägäischen Mittelmeerwinde, in die jüngere Vergangenheit und Gegenwart ihres Landes.
Die türkische Küste ist für Langfahrtsegler wie für Charterer ein Revier der ersten Wahl im Mittelmeer. Nirgendwo sonst im Mittelmeerraum gibt es so viele Marinas mit optimaler Ausstattung und mit einem Service, der auch gehobenen Ansprüchen gerecht wird. Denn der Trend bei der Versorgung, bei Reparatur- und Servicefirmen, bei Supermärkten und Restaurants geht eindeutig hin zu besserer Qualität, dagegen sind die Preise vergleichsweise moderat geblieben. Segler und Motorbootfahrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz führen weiterhin die Gästelisten an. Und es wird viel getan für den Wassersport: In jüngster Zeit sind zwischen Izmir und Fethiye fünf neue Marinas mit knapp 2000 Liegeplätzen entstanden; andere Marinas und Häfen wurden ausgebaut. Das Buch wurde vom YACHT-Korrespondenten für das östliche Mittelmeer, Udo Hinnerkopf, inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht - einem Revierkenner par excellence. Hinnerkopf war in dieser Saison in seinem Hausrevier unterwegs, hat alle Veränderungen akribisch erfasst, mit dem Ergebnis, dass dieser Törnführer - jetzt auch mit zahlreichen vierfarbigen Fotos und zweifarbigen Plänen - derzeit der wohl aktuellste maritime Reiseführer über die Küste zwischen Istanbul und Antalya ist.
Nur wenige Urlaubsregionen können mit der türkischen Ägäisküste konkurrieren: Von Canakkale im Norden bis Fethiye im Süden ist der buchtenreiche Küstenstreifen fast 2000 km lang und bietet Wassersportlern hervorragende Möglichkeiten. Dank zahlreicher moderner Jachthäfen und malerischer, einsamer Badebuchten ist die Westtürkei besonders bei Seglern beliebt, doch auch Surfer und Taucher kommen hier auf ihre Kosten. Und unter den Stränden ist Ölü Deniz zweifellos der schönste.Die Westtürkei ist zugleich geschichtsträchtiger Boden. Hier ließen sich Griechen, später auch Römer nieder und gründeten Handelsstädte entlang der Küste. In keiner anderen Region drängen sich so viele bedeutende antike Ausgrabungsstätten. Berühmt sind die Reste der Stadtanlagen von Ephesos, Pergamon, Milet und Priene, um nur einige zu nennen. Dank ihres guten Erhaltungszustandes vermitteln sie ein anschauliches Bild vom damaligen Leben.
Das komplette Erlebnis-Handbuch für die französischen und spanischen Pyrenäen zwischen Atlantikküste und Mittelmeer incl. Andorra. Die zahlreichen reisepraktischen Hinweise zu Unterkünften, Restaurants und Verkehrsmitteln machen diesen Reiseführer zum praktischen Begleiter für Entdeckungen per Auto, Fahrrad und zu Fuß. Sorgfältige Beschreibungen der sehenswerten Orte und Landschaften sowie kultureller und architektonischer Höhepunkte werden ergänzt durch Hinweise zum sportlichen Teil des Urlaubs: Wintersport, Wanderungen, Radfahren, Rafting, Canyoning und Höhlenerkundung. Die kulturellen, sozialen und historischen Hintergründe der zu drei Staaten gehörenden Region werden im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede kenntnisreich beschrieben. Aktuelle Pressestimmen: www.ReiseTravel.com, 11/05: "Lesen- und wissenswert." Badische Zeitung, 07/07: "Bester deutschsprachiger Reiseführer für die gesamten Pyrenäen:"
Hohe steile Vulkanberge, bedeckt von dichter tropischer Vegetation, Kraterseen, eiskalte Wasserfälle, einsame Buchten, weiße Sandstrände und eine Hauptstadt, deren Kulisse immer wieder als eine der schönsten der Karibik bezeichnet wird, tragen ebenso zum Charme von Grenada bei wie die von afrikanischen wie europäischen Einflüssen geprägte Gesellschaft liebenswerter, aufgeschlossener Menschen. Zu Recht trägt die Insel den namen Spice Island, die Gewürzinsel: Der wundervolle Duft von Vanille, Muskatnuss, Zimt Nelken, Safran oder Ingwer begegnet einem tatsächlich allerorts. Die Insel lässt sich sowohl mit dem Mietwagen als auch mit den Minibussen in wenigen Tagen problemlos erkunden. Während echte Nachtschwärmer wohl weniger auf ihre Kosten kommen, bietet die Insel Naturliebhabern und Erholungssuchenden einen idealen Ankerplatz. Dieser Reiseführer ist ein Muss für jeden Individualtouristen, für jeden, der etwas über Land und Leute, Flora und Fauna wissen möchte, den die Geschichte des Landes interessiert, der Tipps liebt, der Geschichten mag, der einfach nur wissen möchte, wie er von A nach B kommt, woman unterkommt, wann die Fähre fährt, was es wo zu essen gibt, wie das Preisniveau liegt und was die kosmopolitischen Trinis, Tobagonier und Grenadier lieben. |
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Der Flughafen Dortmund, eigener Name: Dortmund Airport 21 liegt im Osten Dortmunds an der Ortsgrenze zu Holzwickede und Unna. Der ehemalige Verkehrslandeplatz wurde zu einem Flughafen genehmigt und hat sich hat sich in den letzten Jahren zum drittgrößten Verkehrsflughafen in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Hauptstandbeine sind der regelmäßige touristische Linienverkehr, Geschäftsreiseverkehr und zunehmend die Ansiedlung von Unternehmen. 1960 landet die erste Sportmaschine auf einer Graslandebahn in Dortmund-Wickede. Am 24. Februar 1969 votierte der Rat der Stadt für den Bau einer Start- und Landebahn von 850 Metern Länge. Er beschloss damit auch den Generalausbau des Flughafens mit allen notwendigen Nebeneinrichtungen und die Wiedereinsetzung der alten Betreiberin: Am 1. April 1971 wurde die Flughafen Dortmund GmbH als kommunale Eigengesellschaft der Stadt wieder aktiv. 1973 kam das Aus für die Segelflieger, die den Standort Wickede aufgebaut hatten. Es folgte die Ansiedlung kleiner, regional agierender Fluggesellschaften, unter anderen die Aerowest, dem zu dieser Zeit größten Cessna-Händler in Europa und Anbieter von Charter-, Foto- und Rundflügen. 1974 wird die 650 Meter lange und 20 Meter breite Graspiste mit Asphalt versehen und in Betrieb genommen. 1975 folgte die Realisierung einer ersten 850-Meter-Bahn. 1979 werden erste Linienflüge von der RFG - Reise- und Industrieflug GmbH, der späteren Eurowings AG, mit der Eröffnung der Strecke Dortmund-München eingerichtet. Eine neu erbaute 850 m lange Start- und Landebahn (plus jeweils 100m befestigte Stoppflächen) mit 30m Breite nennt sich nun Startbahn Ruhrgebiet und wird 1983 durch den Ministerpräsidenten Johannes Rau eröffnet. 1987 wird das Abfertigungsgebäude großzügig erweitert und die Start- und Landebahn auf 1.050 Metern verlängert (plus jeweils 200m betonierte Stoppflächen). 1997 wird die Start- u. Landebahn unter Einbezug der Stoppflächen auf 1450m erweitert, um den Einsatz größerer Flugzeuge zu ermöglichen (BAe 146/Avro) und somit der steigenden Passagierzahlen Herr zu werden. Als positiver Nebeneffekt werden Nutzlastbeschränkungen der vornehmlich eingesetzten ATR-Turboprops deutlich verringert. 2000 erfolgt der Ausbau der Start- und Landebahn auf 2000 Meter und
45m Breite, sowie die Eröffnung des neuen Terminals für bis zu 2,5
Millionen Passagiere jährlich nach etwa 2,5 Jahren Bauzeit. 2007 wächst das Segment der Billigflieger weiter. Auch die
Fluggesellschaft Germanwings macht Dortmund im Sommer zu ihrer Basis und
stationiert zuerst eine, zum Winterflugplan eine zweite Maschine. Neu
ist auch Sterling Airlines, die ab dem Winterflugplan 2007/08 drei Ziele
in Skandinavien anbietet. Wizz Air erweitert ebenfalls ihren Flugplan.
Aufgrund des stetigen Passagierzuwaches beginnt im Oktober eine
Baumaßnahme für weitere Warteräume. Das Gebäude dafür schließt sich auf
der Westseite an die Bebauung an. Mit 2.155.064 beförderten Passagieren
schließt der Flughafen das Jahr mit einem leichten Passagierzuwachs ab.
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